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Mit der Trauer leben

Mit der Trauer leben

Bild- Trauernde
Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit
und Sterben hat seine Zeit.

aus dem Buch des Predigers 3. Kapitel


Als Christen glauben wir aber auch,
dass der Tod nicht das Ende ist.


Gott spricht: Fürchte dich nicht!
Ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei
deinem Namen gerufen. Du bist mein.
Jesaja 43,1.



Diese Seiten wollen Ihnen bei der Suche nach persönlichen
Antworten und hilfreicher Orientierung helfen.

15 Schritte, die helfen können, mit der Trauer zu leben


BildAkzeptieren Sie die Trauer. Lassen Sie sich von Ihren Wellen tragen. Versuchen Sie nicht „gefasst" zu sein. Nehmen Sie sich Zeit, zu weinen und zu trauern. Dies gilt auch für Männer. 


  • Reden Sie über Ihren Verlust. Teilen Sie Ihre Trauer innerhalb der Familie mit, versuchen Sie nicht, andere durch Schweigen zu schützen. Suchen Sie einen Freund, eine Freundin auf, mit dem/der Sie sprechen können, jemanden, der zuhören kann und nicht gleich einen Tipp parat hat. Vielleicht gibt es einen Menschen in Ihrer Umgebung, der ähnliches erlebt hat und Ihre Situation deshalb gut verstehen kann



  • Suchen Sie gegebenenfalls fachlichen Beistand. Manchmal genügen schon einige Begegnungen oder Sitzungen mit einem erfahrenen Berater, einem Psychologen, Therapeuten Seelsorger oder Trauerbegleiter, um Hilfe zu bekommen. Das macht alles viel leichter.



  • Sie sind nicht allein. Und vergessen Sie nie: So tief ihre Trauer auch sein mag - Sie sind nicht allein. Andere werden Ihnen helfen, Ihre Last zu tragen.



  • Beschäftigen Sie sich, nehmen Sie sich etwas vor. Erledigen Sie eine sinnvolle Arbeit, die Ihre Gedanken in Anspruch nimmt. Vermeiden Sie jedoch hektische Aktivitäten.



  • Seien Sie gut zu sich selbst. Trauern kann Ihrer Gesundheit schaden. In diesem Augenblick ist Ihnen das vielleicht egal; dies wird sich aber ändern. Sie selbst sind wichtig und auch Ihr Leben ist wichtig.



  • Ernähren Sie sich richtig. In dieser Zeit der emotionalen und physischen Erschöpfung braucht Ihr Körper mehr als je zuvor eine ordentliche Ernährung.



  • Bewegen Sie sich. Eine halbe oder eine Stunde Spazierengehen täglich ist ideal für viele Menschen.



  • Versuchen Sie, angemessen mit Schuldgefühlen umzugehen. Sie haben sicherlich das Beste getan, was Sie konnten. Auch wenn Sie Fehler gemacht haben, sollten Sie lernen, sie zu akzeptieren; wir alle machen Fehler. Nur im nachhinein kann man alles besser machen.
    Falls Sie überzeugt sind, dass Sie wirklich Schuld auf sich geladen haben, sollten Sie vielleicht den Rat eines Psychologen oder eines Seelsorgers einholen. Es ist wichtig, dass Sie sich selbst vergeben können oder Vergebung finden.



  • Behalten Sie Kontakt zu alten Freunden oder knüpfen Sie diesen neu, wo er abgerissen ist. Dies kann manchmal nicht ganz leicht sein. Sprechen Sie und geben Sie sich so, wie sie sind, ohne das Thema Ihres Verlustes oder Ihre Trauer auszuklammern. Manchmal sind andere Menschen in Ihrer Umgebung unsicher, mit Ihrer Trauer umzugehen, aber oft gibt sich das schon nach einigen Begegnungen.



  • Verschieben Sie wichtige Entscheidungen. Warten Sie, bevor Sie sich z.B. entschließen, Ihre Wohnung aufzugeben und eine neue zu suchen.



  • Führen Sie ein Tagebuch, wenn Sie gern schreiben. Dadurch lernen Sie, Ihre Emotionen auszudrücken und können Veränderungen und Ihren eigenen „Fortschritt" beobachten.



  • Verwandeln Sie Trauer in kreative Energie oder in Tun. Sie kennen sicher Menschen, die Ihre Unterstützung brauchen. Wenn Sie anderen helfen, Ihre Last zu tragen, wird Ihre eigene leichter.



  • Nutzen Sie Ihre Kirchenzugehörigkeit, falls Sie eine haben. Wenn Sie bisher nicht aktiv am kirchlichen Leben teilgenommen haben, könnte dieses die Zeit sein, es jetzt zu tun. 



  • Die Bibel sagt viel aus über das Trauern. Auch alte Kirchenlieder und Psalmen sind tröstlich und können ihre "therapeutische", heilsame Wirkung in der Trauerarbeit entfalten. Nach und nach werden Sie entdecken, dass sich Ihre Gefühle verändern.

Auf folgenden Seiten können Sie sich weiter informieren: