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Taufe

Die Taufe - Zusage des Lebens

Foto- Taufbecken Kreuzkirche

Themen auf dieser Seite:

Als Eltern machen Sie sich Gedanken - Sollen wir unser Kind taufen lassen?

Wir laden Sie zur Taufe Ihres Kindes ein und möchten Ihnen eine Hilfe zur Entscheidung für die Kindertaufe geben:

Die Kindertaufe bringt zum Ausdruck, dass Gott Ihr Kind annimmt und sein Leben segnen und begleiten will, bevor das Kind selbst überhaupt etwas tun oder sagen kann.

Gottes Liebe steht am Anfang des Lebensweges, wir müssen sie uns nicht verdienen. So ist die Taufe eine sichtbare Zusage der Liebe Gottes. Es ist als ob Gott im Taufwasser unsichtbar verborgen seine Hand auf den Kopf des Täuflings legt und sagt: “Du gehörst zu mir, und ich gehöre zu dir. In diesem Vertrauen darfst du leben.”

Die Taufe im Namen Gottes verbindet sich oft mit dem Wunsch der Eltern, dass Gott ihr Kind schützen möchte. Sein Segen wird dem Kind durch ein Segenswort und Handauflegung zugesprochen. Dieser Zuspruch wird und ein Kreuzzeichen bekräftigt.

Die Taufe ist auch ein Fest der Freude und der Dankbarkeit über die Geburt eines Kindes. Sie sieht in dem Kind ein Geschenk Gottes.
Mit der Taufe wird ein Kind in die Gemeinschaft der Christen/innen aufgenommen, die größer ist als der Familienkreis. Deshalb wird die Taufe bei uns meist im Sonntagsgottesdienst zusammen mit der Gemeinde gefeiert.

Die Taufe eines Kindes ist ein erster Schritt. Das kleine Kind soll auf den Weg gebracht werden, den christlichen Glauben mit seinen guten Ordnungen und Traditionen kennenzulernen. So ist die Taufe ein erster Schritt. Daran kann sich später beispielsweise der Besuch eines kirchlichen Kindergartens, des Kindergottesdienstes oder kirchlicher Kindergruppen anschließen. Aufgrund eigener Erfahrungen kann das heranwachsende Kind dann später selbst entscheiden, ob es die Konfirmation und die kirchliche Trauung will.

Die Taufe eines Erwachsenen

An vielen Erwachsenen ist die „normale“ christliche Sozialisation vorbeigegangen. Sie sind weder getauft noch konfirmiert.
In einer unübersichtlichen Welt mit vielen Einflüssen und Unwägbarkeiten erleben sie sich aber oft als Suchende nach Orientierung und Gemeinschaft.

Zu den „selbstverständlichen“ Gemeinschaften wie Familie und etwa Staatsangehörigkeit tritt die Frage nach einer religiösen Bindung hinzu. Die Kirche bietet in Gesprächen und Glaubenskursen individuelle Beratung an, den christlichen Glauben kennenzulernen.

Wir haben erfahren, dass das Vertrauen auf Gott das Leben bereichert, dass es befreiend, haltgebend, tröstend und sinngebend wirkt.

Immer mehr Erwachsene begehren die Taufe und sind berührt von der Kraft der christlichen Botschaft.

In der Taufe beginnt der neue Weg eines Menschen mit Gott.

Fragen zur Taufe

1. Müssen beide Eltern in der Kirche sein, wenn sie ihr Kind zur Taufe anmelden?

2. Kann ich mich auch als Erwachsener taufen lassen?

3. Wann sollte ein Kind getauft werden?

4. Ist eine Taufe auch außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes möglich?

5. Kann man auch Pate werden, wenn man nicht der Kirche angehört?

6. Unser Kind soll evangelisch getauft werden. Wir finden aber nur Paten, die katholisch sind. Geht das?

7. Wie viele Paten braucht man?

8. Mein Kind ist 14 und wird im Rahmen des Konfirmandenunterrichts getauft. Braucht es da noch Paten?

9. Muss man einen Glaubenskurs machen, wenn man sich als Erwachsener taufen lassen will?

10. Ich bin als Kind im Ausland getauft worden und habe aber keine Unterlagen über die Taufe.
Muss ich mich noch einmal taufen lassen?

1. Müssen beide Eltern in der Kirche sein, wenn sie ihr Kind zur Taufe anmelden?

Nein. Es bleibt aber im Taufgespräch zu klären inwieweit Eltern und Kirche ihrer Verantwortung vor dem Kind in dieser Sache gerecht werden können. Das Kind braucht Hilfe, den christlichen Glauben kennenzulernen, damit es später nachvollziehen kann, was es an der Taufe hat.

2. Kann ich mich auch als Erwachsener taufen lassen?

Ja. Taufe ist das Sakrament, durch das ein Mensch sichtbar Kind Gottes und zugleich Glied einer Kirche wird. Wer also nicht getauft ist, aber der Kirche angehören will, der muss sich taufen lassen. Da ist es dann egal, wie alt jemand ist.

3. Wann sollte ein Kind getauft werden?

Die Antwort hierauf hängt vor allem von der Einstellung der Eltern ab. Es gibt kein "Gesetz" eines bestimmten Zeitpunktes. Die meisten Kinder werden im alter zwischen 1/2 und 2 Jahren gefeiert.

4. Ist eine Taufe auch außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes möglich?

In der Regel finden die Taufen bei uns im Sonntagsgottesdienst statt. Aber natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahmen. Manchmal gibt es besondere Gründe, einen eigenen Taufgottesdienst im Anschluss an den Haupt-gottesdienst zu feiern. Manchmal findet eine Taufe auch anlässlich einer Trauung statt. Die Einzelheiten erfragen Sie am besten in unserem Kirchenbüro oder direkt bei einem Pastoren / einer Pastorin unserer Gemeinde.

5. Kann man auch Pate werden, wenn man nicht der Kirche angehört?

Nein - denn das Patenschaftsamt ist ein kirchliches Amt. Der Pate / die Patin ist ein Vertreter der Kirche und als solcher verspricht man, dass anvertraute Kind in Fragen des Lebens und Glaubens zu begleiten. Wer öffentlich bekennt, keiner Kirche anzugehören, aber gleichzeitig einem Kind vermitteln soll, dass es gut ist, dass es eine Kirche gibt, käme demnach in arge Bedrängnis.
Der immer einmal wieder geäußerte Wunsch der Eltern, jemand möge Pate werden, der aber kein Glied der Kirche ist, wird bei uns dadurch gelöst, dass wir ihn / sie als Freund der Familie mit in die Taufhandlung einbeziehen, aber kein Versprechen verlangen. Eine Nennung in den Taufunterlagen unterbleibt. Für manchen aber ist die Bitte nach Übernahme des Patenamtes auch Anlass, über den Widereintritt in die Kirche nachzudenken.

6. Unser Kind soll evangelisch getauft werden. Wir
finden aber nur Paten, die katholisch sind. Geht das?

Ja, denn es gibt nur eine Taufe. Sie wird von bedeutenden Konfession (evangelisch, katholisch, orthodox usw. anerkannt).

7. Wie viele Paten braucht man?

Üblich sind zwei pro Täufling. Aber, wie überall: Individuelle Regelungen sind möglich.

8. Mein Kind ist 14 und wird im Rahmen des Konfirmandenunterrichts getauft.
Braucht es da noch Paten?

Nein. Mit 14 Jahren ist man in Deutschland religionsmündig. Die Taufe gilt als Erwachsenentaufe. Trotzdem kann es ein schönes Zeichen sein, wenn sich Menschen aus der Gemeinschaft der Kirche bereit erklären, den bzw. die neu Getaufte(n) auf den ersten Schritten des eigenen Glaubens individuell zu begleiten. Paten sind also möglich.

9. Muss man einen Glaubenskurs machen, wenn
man sichals Erwachsener taufen lassen will?

Kommt darauf an wie groß das Wissen ist, das zum Taufwunsch führt. Wird im Gespräch mit dem jeweiligen Pastor/Pastorin geklärt.



10. Ich bin als Kind im Ausland getauft worden und habe aber keine
Unterlagen über die Taufe. Muss ich mich noch einmal taufen lassen?

Nein. Sie müssen uns versichern, dass Sie getauft sind. Diese Taufversicherung wir von uns anerkannt und sie können dann Mitglied der evangelischen Kirche werden.

Was ist bei der Vorbereitung einer Taufe zu bedenken?

So früh wie möglich:
Absprache des Tauftermins in Ihrer zuständigen Kirchenbüro
oder auf Wunsch Anfrage in der Kirchengemeinde Ihrer Wahl
Auswahl von ein bis zwei Taufpaten/innenBenötigte Angaben bzw. Unterlagen:
Geburtsurkunde Ihres Kindes
Welcher Konfession gehören Sie an?
Kirchenzugehörigkeit der Paten/innen (Patenschein)
Allgemeine Informationen für Ihre weitere Zeitplanung:
Die Taufe im Sonntagsgottesdienst dauert ca. 60 Minuten;
Anschließend sollten Sie ca. 15 - 20 Minuten einplanen
für das Gratulieren und Fotografieren vor der Kirche.Etwa sechs bis vier Wochen vor der Taufe:
Vereinbarung eines Termins für das Taufgespräch



Themen für ein Taufgespräch mit dem Pastor oder der Pastorin

  • Ablauf der Taufe
  • Tauffrage an die Eltern und Paten/innen
  • Bedeutung und Aufgabe des Patenamtes
  • Bedeutung der christlichen Erziehung des Kindes
  • Weiterführende Angebote der Kirchengemeinde
  • Mitwirkung der Taufpaten/innen (bzw. weiterer Gäste)
  • Auswahl des Taufspruches
  • Weitere Gestaltungselemente (z.B. Taufkerze)
  • Filmen und Fotografieren in der Kirche
  • Blumenschmuck in der Kirche
  • Gebühren bzw. Kosten für die Taufe werden in unseren Gemeinde nicht erhoben.
  • Wir freuen uns jedoch über eine freiwillige Spende.
Foto2- Taufbecken Kreuzkirche
Jesus Christus spricht: (Matth. 28)
Taufet die Menschen im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch
gesagt habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.