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AKTUELLES



„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Offenbarung 21,6 - Jahreslosung 2018

Szenisches Familienkonzert


am Sonntag, 25. Februar, 16 Uhr in der Kreuzkirche
„Eine musikalische Zeitreise durch die Stadt Hamburg“

Unser großes jährliches Konzert szenisch mit Schauspielern, Solisten, den Kinderchören, Erwachsenenkantorei und großem Orchester.
Karten zu 5,- bis 19,- €
erhältlich ab 01. Februar 2018 bei Frau Laustsen im Kirchenbüro, Tel: 5190080-11

Flyer szenisches Familienkonzert

„7 Wochen für die Menschenrechte“


Aktionen der Kirchengemeinde Alt-Barmbek in Kooperation mit Amnesty International
„Passion“ heißt „Leiden“. In der Passionszeit, den 7 Wochen vor Ostern erinnern wir uns an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Wir erinnern daran, dass überall auf der Welt Unrecht und Gewalt geschieht, dass Menschen leiden und sterben. Und wir fragen danach, was wir tun können.

Briefaktion im Anschluss an die Sonntagsgottesdienste.


18. Februar bis 25. März
„Für uns ist es nur ein Brief, für sie das Überleben.“ Mit einem von Amnesty International vorbereiteten Petitionsbrief haben wir die Möglichkeit, uns einzusetzen gegen Menschenrechtsverletzungen.

Ausstellung „Unsichtbare Opfer. Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko“


1. März bis 3. April im Barmbek°Basch
Jedes Jahr begeben sich Zigtausende von Menschen ohne Aufenthaltspapiere auf eine mit hohen Risiken behaftete Reise durch Mexiko. Sie tragen die Hoffnung auf ein neues Leben in den USA in sich und fliehen vor der zermürbenden Armut und Unsicherheit in ihren Heimatländern. Die meisten von ihnen kommen aus El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua. Willkürliche Verhaftungen und Erpressung durch Polizisten sind alltäglich. Frauen und Kinder sind dem ernst zu nehmenden Risiko von Menschenhandel und sexuellem Missbrauch durch Kriminelle, andere Migrant_innen und korrupte Beamte ausgesetzt. Zu den meisten dieser Missbräuche werden nie ernsthafte Ermittlungen angestellt, die Täter nur selten zur Verantwortung gezogen. Vielmehr wird ein Klima der Straflosigkeit gepflegt.
Viele Mexikaner_innen, die entlang der Migrationsrouten leben, leisten den Migrant_innen humanitäre Hilfe. Ein Netzwerk von Herbergen, die von der katholischen Kirche betrieben werden, bietet den Migrant_innen zumindest für ein paar Tage die Möglichkeit, sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Auch die Mitarbeiter der Herbergen und Verteidiger_innen von Migrantenrechten erhalten wegen ihrer Arbeit häufig Drohungen.

Die Fotoausstellung entstand im Zusammenhang mit einer internationalen Amnesty-Kampagne gegen Entführungen, Vergewaltigungen, Erpressung – bis hin zu Mord – und gegen die Straflosigkeit der Täter. Amnesty beschuldigt die mexikanischen Behörden, nicht ernsthaft gegen diese Verbrechen vorzugehen. Die Fotoaussstellung wurde von Mitarbeitern der Länder-Koordinationsgruppe für Mexiko- und Zentralamerika (CASA) nach Vorgaben von Amnesty International und eigenem Bildmaterial entwickelt und erweitert. Sie tourt seit Jahren durch Deutschland und wurde bisher in über 50 Städten gezeigt.
Flyer Ausstellung Unsichtbare Opfer
Weitere Informationen: unsichtbareopfer.wordpress.com
www.casa-amnesty.de


Film- und Diskussionsabend „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“


Dienstag, 20. März 19 Uhr, Saal 1 im Barmbek°Basch
Für geflüchtete Menschen und Migrant_innen aus aller Welt ist die Reise durch Mexiko schon seit vielen Jahren ein Albtraum. Das Land hat 2015 mehr als 200.000 Zentralamerikaner_innen abgeschoben, und somit das erste Mal mehr als die USA. Bereits im Süden Mexikos sind es Bundes- und Migrationspolizisten, die Jagd auf Menschen ohne Papiere machen; anstatt Straftäter, die dieselben Menschen ausrauben, entführen und vergewaltigen zu ermitteln und vor Gericht zu stellen. Die Fluchtursachen sind Komplex und vielfältig. Ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Filmemacher Hauke Lorenz engagiert sich seit vielen Jahren für diese Menschen. Mit seinem Film „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ gibt er ihnen eine Stimme und lässt sie von ihren Erfahrungen und ihren Wünschen für die Zukunft erzählen. Der Filmemacher wird an diesem Abend anwesend sein und im anschließenden Gespräch den Bogen spannen zur Situation von Geflüchteten hier in Hamburg und in Europa.